Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezept: Kürbissuppe mit Curry

Hallo meine Lieben,

auf Instagram und Facebook habe ich euch gefragt, wer Lust auf eine Woche voller Kürbis hat.
Ihr wart euch da sehr einig und so gibt es sie hier nun - die Kürbiswoche!

Begonnen hat alles auf unserem Bauernmarkt. Ich verwende immer gerne regionale und saisonale Gemüse für meine Gerichte und was ist denn bitte typischer für den Herbst als Kürbis?!

Ich habe hin und her überlegt, welche Gerichte ich euch zeigen werde und habe mich jetzt für vier verschiedene Rezepte entschieden, die meiner Meinung nach das gesamte Spektrum abdecken.

Wir fangen an mit dem wohl typischsten Kürbisgericht - der Kürbissuppe!



Ihr braucht:

- 1 KG Kürbis, ich habe einen Butternut verwendet, Hokkaido geht auch)
- 500 g Süßkartoffeln
- 3 Knoblauchzehen
- 1 Zwiebel
- etwas Ingwer
- 1 L Milch
- 1 L Gemüsebrühe
- 1 TL Currypulver
- etwas Chilipulver
- etwas Zitronensaft

Salz und Pfeffer




Zunächst wird der Kürbis in etwa 3 x 3 cm große Würfel geschnitten und in eine Auflaufform oder auf ein Backblech gegeben. Die Süßkartoffel kommt ebenfalls gewürfelt hinzu, außerdem etwas Butter, Salz und Pfeffer.
Das Gemüse wandert bei 180°C für 40 Minuten in den Ofen und wird zwischenzeitlich immer wieder umgehoben.

In der Zwischenzeit werden Ingwer, Knoblauch und Zwiebel in kleine Würfel gehackt und warten nun darauf angebraten zu werden. Sobald das Ofengemüse fast fertig ist, wandern Zwiebel-, Ingwer- und Knoblauchwürfel mit Butter in den Topf und werden angebraten. Das Currypulver hinzugeben und anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen.



Der Kürbis und die Süßkartoffeln dürfen nun auch mit in den Topf und werden fein püriert. Anschließend kocht das Süppchen für eine halbe Stunde, immer wieder wird Milch hinzu gegeben.


Zum Schluss wird die Suppe nocheinmal abgeschmeckt und dann mit Speck oder gerösteten Kürbiskernen serviert.



Was ist eure liebste Kürbissuppenvariante und generell euer liebstes Kürbisgericht?


Liebst, Theresa ♥

Mittwoch, 13. September 2017

Rezept: Rote Beete Quiche

Meine Lieben,

heute habe ich für euch eine wunderbar leckere Quiche mit roter Beete.
Das Rezept fand ich ganz passend, wo nun langsam der Herbst seine Finger nach uns ausstreckt.

Früher als Kind fand ich rote Beete ganz fürchterlich, dann irgendwann doch nicht so schlimm. Sie zu verarbeiten habe ich mich aber doch nicht so recht getraut - das matscht ja so!
Als ich dann aber über den Markt schländerte, lachte sie mich aus einem Weidenkorb kess an und rief geradezu danach von mir verarbeitet zu werden.

Damit wanderte sie dann auch direkt in mein Körbchen und durfte mit heim!


Ihr braucht:

- 3 Knollen Rote Beete
- 1 Ei
- 1 EL Schmand
- 1 Becher Sahne
- 1 Paket Fetakäse
- 1 Rolle Blätterteig, ideal ist runder


Die Rote Beete wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Gut eigenet sich hierfür ein Hobel oder aber man schneidet mit einem Messer. In jedem Fall würde ich allerdings Handschuhe benutzen und verfärbungsanfällige Gegenstände in Sicherheit bringen!

Eine Springform oder Quicheform wird mit dem Blätterteig ausgekleidet. Dieser wird am Boden mit einer Gabel eingepiekt.


Das Ei wandert zusammen mit der Sahne und dem Schmand in ein Messbecher und wird vermengt. Salz und Pfeffer hinzugeben.

Die Rote Beete wird in der Quicheform drappiert und anschließend mit der Ei- Mischung übergossen.

Die Quicheform wandert so nun für 40 Minuten bei 180°C in den Ofen, nach 20 Minuten wird der Feta- Käse darüber gebröselt.



Ich liebe dieses Rezept, es ist so wunderbar einfach aber lecker!

Probiert es aus und lasst mich wissen, wie ihr es findet!

Theresa ♥

Freitag, 21. Juli 2017

Rezept: Indisches Hühnchencurry mit Kartoffeln und Naan- Brot

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich ein wirklich leckeres indisches Curry für euch. Da zu jedem indischen Curry auch das Naan- Brot gehört, bekommt ihr auch dieses Rezept im Anschluss an das Curry- Rezept!

Nachdem ich einige Zeit anlässlich eines Schüleraustausches in einer indischen Gastfamilie verbracht habe, liebe ich indisches Essen. Die vielen verschiedenen Gewürze, das frische Gemüse, die intensiven Geschmacksrichtungen, all das liebe ich. Und dass man diese Gerichte so gut vorbereiten kann, ist im Alltag wirklich praktisch!

Außerdem macht mein Partner auch immer verschiedene Currypulver selbst, die natürlich deutlich besser und intensiver schmecken, als die bereits abgepackten aus dem Supermarkt.
Wenn ihr Interesse daran habt, werde ich auch dafür mal ein Post erstellen!


Für das Curry braucht ihr:

- 3 Hühnchenbrüste
- ca 250 g frische Kartoffeln
- 2 Zwiebeln
- 4 EL Tomatenmark
- 250 g passierte Tomaten
- 300 ml Gemüsebrühe
- Garam Masala
- nach Bedarf gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma
- frischen Koriander zum Anrichten


Zu Anfang werden die Kartoffeln geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Die Zwiebeln werden zunächst fein gehackt, die Hühnchenbrüste in mundgerechte Stücke geschnitten. Beides wird zusammen mit etwas Öl oder Butter in einem Bräter oder großen Topf (ich bevorzuge immer den Bräter, das ist aber natürlich Geschmackssache!) angebraten. Die Gewürze inklusive Salz und Pfeffer hinzugeben (nachher kann es immernoch abgeschmeckt werden, ich verwende immer ein selbstgemachtes Currypulver) und gut verrühren. Das Tomatenmark kurz mitbraten und mit den passierten Tomaten 'ablöschen'.

Dann kommt die Gemüsebrühe hinzu. Dann dürfen die Kartoffeln mit in den Bräter. Sollte die Menge an Flüssigkeit nicht reichen, kann noch etwas Gemüsebrühe hinzugegeben werden.

Nun darf das Ganze etwa 20 Minuten mit Deckel auf mittlerer Stufe köcheln. Danach wird der Deckel abgenommen und die Hitze noch etwas weiter reduziert und das ganze ohne Deckel noch einmal etwa eine Stunde köcheln lassen, bis die Flüssigkeit schön eingedickt ist.

Nun wird noch einmal abgeschmeckt, aber eigentlich ist das Gericht nun servierfertig.

Damit wittmen wir uns nun dem Naan- Brot. Aufgrund der nicht gerade kurzen Zubereitungszeit empfehle ich euch den Teig schon vorzubreiten, während das Curry köchelt.


Für das Naan- Brot braucht ihr:

- 200 g Mehl, außerdem Mehl zum Kneten
- 1/2 TL Backpulver
- 1 TL Salz
- 50 ml Milch
- 30 g Butter
- 70 g Naturjogurt


Zunächst wird das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischt.
Die Butter wird zusammen mit der Milch in einem Topf erwärmt, nachdem die Butter geschmolzen ist, muss das Gemisch abkühlen.

In die Zutaten der Schüssel wird eine Mulde gemacht, worein der Naturjogurt gegeben wird. Anschließend wird das Milch- Butter- Gemisch hinzugegeben. Nun werden alle Zutaten zunächst in der Schüssel und später auf der Arbeitsplatte gut durchgeknetet, bis sie einen gleichmäßigen Teig ergeben.

Der Teig muss nun mindestens eine halbe Stunde ruhen, bevor er anschließend in vier Teile unterteilt wird.

Die vier Teile werden auf einer mit Mehl bestreuten Fläche so flach wie möglich ausgerollt und anschließend in einer beschichteten Pfanne, die zuvor auf dem Herd erhitzt wurde, ohne Öl in der Pfanne bei großer Hitze gebacken. Sobald die Unterseite goldgelb wird und sich auf dem Teig Blasen entwickeln, wird das Brot in der Pfanne gewendet.

Das Fladenartige Naan- Brot passt zu nahezu allen indischen Gerichten und sollte herrlich warm verzehrt werden.


Lasst mich wissen, wie euch das Rezept gefällt, probiert es aus und berichtet mir!

Theresa ♥