Mittwoch, 13. September 2017

Rezept: Rote Beete Quiche

Meine Lieben,

heute habe ich für euch eine wunderbar leckere Quiche mit roter Beete.
Das Rezept fand ich ganz passend, wo nun langsam der Herbst seine Finger nach uns ausstreckt.

Früher als Kind fand ich rote Beete ganz fürchterlich, dann irgendwann doch nicht so schlimm. Sie zu verarbeiten habe ich mich aber doch nicht so recht getraut - das matscht ja so!
Als ich dann aber über den Markt schländerte, lachte sie mich aus einem Weidenkorb kess an und rief geradezu danach von mir verarbeitet zu werden.

Damit wanderte sie dann auch direkt in mein Körbchen und durfte mit heim!


Ihr braucht:

- 3 Knollen Rote Beete
- 1 Ei
- 1 EL Schmand
- 1 Becher Sahne
- 1 Paket Fetakäse
- 1 Rolle Blätterteig, ideal ist runder


Die Rote Beete wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Gut eigenet sich hierfür ein Hobel oder aber man schneidet mit einem Messer. In jedem Fall würde ich allerdings Handschuhe benutzen und verfärbungsanfällige Gegenstände in Sicherheit bringen!

Eine Springform oder Quicheform wird mit dem Blätterteig ausgekleidet. Dieser wird am Boden mit einer Gabel eingepiekt.


Das Ei wandert zusammen mit der Sahne und dem Schmand in ein Messbecher und wird vermengt. Salz und Pfeffer hinzugeben.

Die Rote Beete wird in der Quicheform drappiert und anschließend mit der Ei- Mischung übergossen.

Die Quicheform wandert so nun für 40 Minuten bei 180°C in den Ofen, nach 20 Minuten wird der Feta- Käse darüber gebröselt.



Ich liebe dieses Rezept, es ist so wunderbar einfach aber lecker!

Probiert es aus und lasst mich wissen, wie ihr es findet!

Theresa ♥

Freitag, 21. Juli 2017

Rezept: Indisches Hühnchencurry mit Kartoffeln und Naan- Brot

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich ein wirklich leckeres indisches Curry für euch. Da zu jedem indischen Curry auch das Naan- Brot gehört, bekommt ihr auch dieses Rezept im Anschluss an das Curry- Rezept!

Nachdem ich einige Zeit anlässlich eines Schüleraustausches in einer indischen Gastfamilie verbracht habe, liebe ich indisches Essen. Die vielen verschiedenen Gewürze, das frische Gemüse, die intensiven Geschmacksrichtungen, all das liebe ich. Und dass man diese Gerichte so gut vorbereiten kann, ist im Alltag wirklich praktisch!

Außerdem macht mein Partner auch immer verschiedene Currypulver selbst, die natürlich deutlich besser und intensiver schmecken, als die bereits abgepackten aus dem Supermarkt.
Wenn ihr Interesse daran habt, werde ich auch dafür mal ein Post erstellen!


Für das Curry braucht ihr:

- 3 Hühnchenbrüste
- ca 250 g frische Kartoffeln
- 2 Zwiebeln
- 4 EL Tomatenmark
- 250 g passierte Tomaten
- 300 ml Gemüsebrühe
- Garam Masala
- nach Bedarf gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma
- frischen Koriander zum Anrichten


Zu Anfang werden die Kartoffeln geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Die Zwiebeln werden zunächst fein gehackt, die Hühnchenbrüste in mundgerechte Stücke geschnitten. Beides wird zusammen mit etwas Öl oder Butter in einem Bräter oder großen Topf (ich bevorzuge immer den Bräter, das ist aber natürlich Geschmackssache!) angebraten. Die Gewürze inklusive Salz und Pfeffer hinzugeben (nachher kann es immernoch abgeschmeckt werden, ich verwende immer ein selbstgemachtes Currypulver) und gut verrühren. Das Tomatenmark kurz mitbraten und mit den passierten Tomaten 'ablöschen'.

Dann kommt die Gemüsebrühe hinzu. Dann dürfen die Kartoffeln mit in den Bräter. Sollte die Menge an Flüssigkeit nicht reichen, kann noch etwas Gemüsebrühe hinzugegeben werden.

Nun darf das Ganze etwa 20 Minuten mit Deckel auf mittlerer Stufe köcheln. Danach wird der Deckel abgenommen und die Hitze noch etwas weiter reduziert und das ganze ohne Deckel noch einmal etwa eine Stunde köcheln lassen, bis die Flüssigkeit schön eingedickt ist.

Nun wird noch einmal abgeschmeckt, aber eigentlich ist das Gericht nun servierfertig.

Damit wittmen wir uns nun dem Naan- Brot. Aufgrund der nicht gerade kurzen Zubereitungszeit empfehle ich euch den Teig schon vorzubreiten, während das Curry köchelt.


Für das Naan- Brot braucht ihr:

- 200 g Mehl, außerdem Mehl zum Kneten
- 1/2 TL Backpulver
- 1 TL Salz
- 50 ml Milch
- 30 g Butter
- 70 g Naturjogurt


Zunächst wird das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischt.
Die Butter wird zusammen mit der Milch in einem Topf erwärmt, nachdem die Butter geschmolzen ist, muss das Gemisch abkühlen.

In die Zutaten der Schüssel wird eine Mulde gemacht, worein der Naturjogurt gegeben wird. Anschließend wird das Milch- Butter- Gemisch hinzugegeben. Nun werden alle Zutaten zunächst in der Schüssel und später auf der Arbeitsplatte gut durchgeknetet, bis sie einen gleichmäßigen Teig ergeben.

Der Teig muss nun mindestens eine halbe Stunde ruhen, bevor er anschließend in vier Teile unterteilt wird.

Die vier Teile werden auf einer mit Mehl bestreuten Fläche so flach wie möglich ausgerollt und anschließend in einer beschichteten Pfanne, die zuvor auf dem Herd erhitzt wurde, ohne Öl in der Pfanne bei großer Hitze gebacken. Sobald die Unterseite goldgelb wird und sich auf dem Teig Blasen entwickeln, wird das Brot in der Pfanne gewendet.

Das Fladenartige Naan- Brot passt zu nahezu allen indischen Gerichten und sollte herrlich warm verzehrt werden.


Lasst mich wissen, wie euch das Rezept gefällt, probiert es aus und berichtet mir!

Theresa ♥

Dienstag, 18. Juli 2017

Getränke: Granatapfel- Dattel- Smoothie

Hallo ihr Lieben!


Endlich komme ich wieder dazu, mich mit einem neuen Rezept zu melden. Auf Instagram habe ich euch hin und wieder ein Lebenszeichen geschickt aber im Allgemeinem habe ich euch ziemlich vernachlässigt. Schuld daran war mein Urlaub in Rom und danach ein Berg an Arbeit, der im Büro auf mich wartete.
Nun bin ich aber zurück und habe viele neue Ideen und schon eine Menge für euch vorbereitet!


An diesem wunderbar sonnigen Dienstag  Granatapfel- Dattel- Smoothie für euch. Genau das Richtige bei so einem herrlichen Sonnenschein!  
Ausserdem beinhaltet der Smoothie das Superfood Chia-Samen, die ich persönlich ja sehr mag. Ob im Brot, zum Frühstück oder eben wie hier - im Smoothie.


Ihr braucht:

- 150 g gefrohrene Himbeeren
- 200 ml Kokoswasser
- 2 EL Chia-Samen
- 1 Granatapfel
- 2 ungespritzte Orangen
- eine Hand voll Datteln, getrocknet und entkernt
- eine Hand voll Minzblätter


Die Datteln zusammen mit den Himbeeren und Chia-Samen in einen Mixer geben.
Den Granatapfel entkernen, indem man die obere 'Kappe' entfernt und an den weißen Trennungen einen senkrechten Schnitt der Trennung entlang in die Schale schneidet. Danach lässt sich der Granatapfel ganz einfach in die einzelnen Richtungen wie eine Blume öffnen und die Kerne lassen sich ganz leicht entnehmen.

Die Orangen heiß abwaschen und die Zeste einer Orange in den Mixer geben. Beide Orangen auspressen und den Saft ebenfalls in den Mixer geben.

Zu letzt kommt das Kokoswasser und die gewaschenen Minzblätter in den Mixer und das Ganze wird zu einer homogenen Masse verarbeitet.



Fertig ist dieser herrlich natürlich süße Smoothie, der einfach gute Laune macht und Kraft für den Tag gibt!


Probiert es aus und lasst mich wissen, wie ihr ihn findet!

Liebe Grüße,

Theresa

Dienstag, 23. Mai 2017

Luises Käsekuchen mit Blaubeeren

Hallo meine Lieben,

heute habe ich ein leckeres Käsekuchenrezept für euch, welches von Luise stammt.
Luise ist ein ominöses Familienmitglied, welches mittlerweile verstorben ist aber zu Lebzeiten mit Vorliebe gebacken hat und somit meiner Familie jede Menge Rezepte hinterlassen hat.

Vorab muss ich sagen, dass ich kein Käsekuchen Fan bin. So ganz und garnicht. Aber dieses Rezept ist soooo lecker, dass sogar ich mir damit liebend gerne mein Bauch vollschlage. Demnach ist Nachbacken Pflicht!!!



Ihr braucht:

Für den Boden:


- 250 g Mehl
- 125 g Zucker
- 125 g Butter
- 1/2 Paket Backpulver
- 1 Eigelb
- 1 Zitrone bzw. deren Saft

Für die Füllung:

- 100 g Butter
- 100 g Zucker
- 100 g Puderzucker
- 1 Paket Vanillezucker
- 500 g Quark
- 3 Eier
- 1 Eischnee  (aus dem Eiweiß des Bodens)
- 1 EL Grieß


Außerdem natürlich die Blaubeeren. Oder sonstiges obstiges, was ihr dafür verwenden wollt.


Die Zutaten des Bodens verarbeiten wir zu einem Mürbeteig, der gut geknetet wird und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruht.

In der Zeit waschen wir das Obst und mischen die Zutaten für die Füllung in einer großen Schüssel. Ich habe das nicht nach einer bestimmten Reihenfolge gemacht, lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren.


Nach den 30 Minuten wird eine Springform gut gefettet und mit dem Mürbeteig ausgelegt, der auch an den Rand der Form hochgezogen wird.

Da rein wird nun die Füllung gegeben, die Beeren werden als Letztes über den Kuchen gegeben.

Nun kommt der Kuchen für etwa 45 Minuten bei 170°C in den Backofen.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, bleibt er noch im Ofen, damit er keine Risse bekommt.



Wie oben schon gesagt, ist ausprobieren Pflicht! Und berichtet mir, wie es euch geschmeckt hat!


Eure Theresa ♥




Sonntag, 7. Mai 2017

Suppensonntag: Champignonsuppe

Hallo meine Lieben!

Ich habe beschlossen an jedem ersten Sonntag im Monat einen Suppensonntag einzuführen. 
Passend dazu gibt es natürlich direkt ein Rezept. 

Ausgewählt habe ich eine Champignonsuppe, die unfassbar simpel und schnell in der Zubereitung ist aber auch gleichzeitig so lecker, dass ich die Tütensuppen nun absolut verpöhne. 

Die Zubereitungszeit beträgt ungefähr 15 - 20 Minuten, für mich ist das einfach unschlagbar!



Ihr braucht:

- 1 Paket Champignons (etwa 500 g)
- 1 mittelgroße Zwiebel
-  500 ml Wasser
- etwas Mehl
- 200 ml Sahne
- Gemüsebrühwürfel
- Salz u. Pfeffer


Bei diesem Gericht liegt tatsächlich in der Kürze die Würze.

Zunächst wird die Zwiebel in kleine Stücke geschnitten und in einen Topf gegeben. Die Champignons werden grob geviertelt und bei Seite gelegt.

Die Zwiebeln werden nun glasig gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann kommen die Champignons dazu. Sie werden etwa fünf Minuten mit gebraten, dann wird etwa ein EL Mehl in den Topf gegeben und kurz mitgebraten. Anschließend mit dem Wasser ablöschen und den Gemüsebrühwürfel hinzufügen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dann die Sahne beifügen, kurz mitkochen, dann den Topf von der Herdplatte nehmen und die Suppe glatt pürieren.




Schließlich muss sie abgeschmeckt und eventuell nachgewürzt werden.
Und fertig ist eure super leckere und schnelle Champignonsuppe, zu der ein frisches Baguette hervorragend passt!
 



Probiert es aus und berichtet mir, wie es euch schmeckt!

Liebe Grüße,

Theresa

Montag, 1. Mai 2017

Getränke: Rhabarber- Sirup

 Hallo meine Lieben!

In letzter Zeit habe ich euch ja schon öfter gezeigt, was ich mit saisonalem Gemüse angestellt habe. Was neben Bärlauch und Spargel natürlich nicht fehlen darf ist Rhabarber.

Ich LIEBE Rhabarber. Als ich wirklich klein war, hatten wir noch Rhabarber im eigenen Garten, mittlerweile muss ich dafür auf den Markt gehen.

Für gewöhnlich mache ich Rhabarberkuchen oder Marmelade aber diesmal juckte es mich in den Fingern einen Sirup zu machen. Mein Partner und ich haben uns gerade einen Soda Stream Wasseraufsprudler gekauft, da bietet es sich natürlich an, Sirup selbst zu machen. 



Ihr braucht:

- 1,5 Kilo Rhabarber
- 600 g Zucker
- 1 Limette
- 750 ml Wasser



Der Rhabarber muss zuerst gründlich gewaschen werden. Damit der Sirup seine rote Färbung erhält, darf er nicht geschält werden. Um so wichtiger ist es, dass der Rhabarber gründlich gewaschen wird.

Anschließend wird der Rhabarber in Stücke geschnitten und in einen großen Topf  gegeben. Der Zucker wird herüber gestreut und gut untergehoben. Deckel auf den Topf und das war's für heute. Der Rhabarber muss nun über Nacht stehen, um Flüssigkeit zu ziehen.


Nachdem der Rhabarber Flüssigkeit gezogen hat, wird er gekocht.  Hierfür wird der Saft einer Limette und das Wasser beigefügt. Er muss so lange auf mittlerer Stufe köcheln, bis er weich ist. Das wird in Etwa eine halbe Stunde bis Stunde dauern.

In der Zeit müssen die Flaschen, in die der Sirup gefüllt werden soll (es wird etwa ein Liter), abgekocht werden. Hierfür wasche ich die Flaschen einmal, danach werden sie einmal mit heißem Wasser ausgewaschen und anschließend mit kochendem Wasser aufgefüllt. Es kann auch noch ein Teelöffel Salz hinzugefügt werden.

Tut man das Ganze nicht, kann es schonmal sein, dass euer Sirup nach ein paar Tagen in der geschlossenen Flasche anfängt zu schimmeln.

Wenn der Rhabarber schön weich ist, wird er durch ein Tuch gegossen und sorgfältig ausgedrückt.
Der Saft wird aufgefangen, die Rhabarberreste können gut zu einem Pudding oder ähnlichem gegessen werden.

Die aufgefangene Flüssigkeit muss nochmal aufgekocht werden und wird danach direkt in die Flaschen gefüllt. Fest verschließen, ein hübsches Etikett schreiben und fertig!


Wer es eher weniger süß mag, lässt einfach etwas Zucker weg.

Probiert es aus und genießt den wunderbar sprudeligen Sirup!

Liebe Grüße,

Theresa 

Mittwoch, 26. April 2017

Pesto: Bärlauchpesto mit Pinienkernen

Ihr Lieben,


der Frühling bringt so viele saisonale Kräuter- und Gemüsesorten mit sich.

Ein leckeres Gericht zum Spargel habe ich euch ja schon HIER gezeigt, heute zeige ich euch, was man mit Bärlauch anstellen könnte.

Meine beste Freundin hat mir eine Tüte voller Bärlauch mitgebracht, den ich natürlich direkt verarbeiten musste. Natürlich gibt es noch nahezu unendliche Möglichkeiten ihn anderweitig zu verarbeiten, ich habe mich aber nun für ein leckeres Pesto aus Bärlauch mit Pinienkernen entschieden.



Ihr braucht:

- 150 g Bärlauch
- 50 g geriebener Parmesan
- Pinienkerne, ca. eine Hand voll
- Olivenöl, Salz und Pfeffer



Zunächst muss der Bärlauch gewaschen werden, anschließend grob in Stücke gehackt.
Der Parmesan wird gerieben und entweder in einen Mixer gegeben oder aber in ein Behältnis, wo das Pesto mit einem Pürierstab zerkleinert werden kann.
Anschließend den Bärlauch und die Pinienkerne gemeinsam mit einem guten Schuss Olivenöl hinzu geben und mixen / pürieren.

Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer, bei Belieben auch mit Knoblauch abschmecken.


WICHTIG:
Wenn  ihr das Pesto wie ich in einem Gläschen aufbewahren wollt, heißt es wie immer: ABKOCHEN!

Um auf Nummer-Sicher zu gehen, würde ich Einmachgläser immer abkochen oder aber auch einmal kochendes Wasser einfüllen (bitte vorher das Glas einmal heiß auswaschen, damit es nicht springt).
Sonst kann es leider schonmal passieren, dass die Sachen, die ihr mit viel Liebe zubereitet habt, auch ungeöffnet schimmelig werden!


Ideal ist dieses Pesto wie gewohnt auf Nudeln, es kann aber auch als Marinade für Geflügel oder als Brotaufstrich verwendet werden.

Probiert es doch auch mal aus!

Liebe Grüße,

Theresa

Montag, 24. April 2017

Rezept: Burgerbrötchen

Moin meine Lieben!

Ich bin definitiv kein Fast-Food-Freund. Aber es gibt eine Sache, die ich liebe. Burger. Ich liebe Burger. Ich esse sie gerne auch mal ganz undamenhaft mit dem ganzen Gesicht. Oft werde ich schräg angeguckt, wie so ein zartes Persönchen wie ich mit solcher Herzenslust in einen saftigen Burger beißen kann, dass der Saft über die Hände läuft und die Wangen voller Sauce ist. Glaubt mir - es geht! :D (Und nein, wir reden nicht über einen Mäccesburger!)

Super gerne mag ich auch selbstgemachte Burger. Dann auch gerne etwas ausgefallener als der normale Cheeseburger. Äußerst deliziös kann ich da nur sagen.
Was mich allerdings immer stört, sind die Brötchen, die man kaufen kann. Sie sind ganz okay aber mehr halt auch nicht. Das macht dann auch irgendwie direkt den ganzen Burger kaputt.

Und so habe ich mich auf die Suche nach einem guten Burgerbrötchenrezept begeben und kann euch nun das Folgende präsentieren. Es macht auf jeden Fall einen selbstgemachten Burger perfekt.



Ihr braucht:

- 450 g Mehl
- 30 g Zucker
- 230 ml warmes Wasser
- 80 ml Pflanzenöl (z.B. Distelöl)
- 1 Ei
- 1 Eiweiß
- 2 EL Trockenhefe
- 1 TL Salz
- etwas Sesam oder Mohn

für den Belag:

- Rucola Salatblätter, eine Hand voll
- 1 Avocado
- 3 Cherrytomaten
- 1 Limette
- Cheddarkäse
- Burgerfleisch
- Champignons, eine Hand voll


Zuerst wird die Hefe mit dem warmen Wasser, Öl und Zucker verrührt und etwa 5 Minuten ruhen gelassen.
Danach das Mehl, Salz und das Ei hinzugeben, alles vermengen und ordentlich durchkneten.
Anschließend wird der Teig direkt in 6 gleich große Stücke geteilt und zu Brötchen geformt. Bei der Anzahl und Größe könnt ihr euch an der Größe eures Burgerfleischs orientieren.
Die geformten Brötchen kommen auf ein Backblech und müssen nun mit einem Tuch abgedeckt etwa 15 Minuten ruhen.
In der Zeit wird das Eiweiß schaumig geschlagen und nach der Ruhezeit auf die Brötchen gestrichen, anschließend das Sesam darüber streuen.

Nun sind die Brötchen bereit für den Ofen. Dort dürfen sie bei 200°C für etwa 10 - 12 Minuten backen.


Während die Brötchen im Ofen sind, bereiten wir den Rest vor. Das Fleisch muss angebraten werden, der Salat gewaschen werden und die Avocadocreme muss zubereitet werden.
Das machen wir im Mixer (mit einem Pürierstab geht es auch). Hierfür wird die Avocado halbiert, entkernt und ausgehöhlt. Anschließend wird sie zusammen mit dem Saft der Limette in den Mixer gegeben. Dort zu einer glatten Mischung mixen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten werden in kleinstmögliche Stückchen geschnitten und unter die Masse gehoben.

Die Champignons werden in schmale Scheiben geschnitten und ebenfalls angebraten.

Wenn die Brötchen nun im Ofen fertig gebacken sind, werden diese nach kurzer Abkühlzeit aufgeschnitten und mit den Zutaten belegt.

Natürlich lassen sich auch jede Menge anderer Zutaten verwenden. Ich könnte mir zum Beispiel auch gut Ziegenkäse vorstellen.



Probiert es doch mal aus und genießt euren leckeren Burger!

Liebe Grüße,

Theresa

Freitag, 21. April 2017

Rezept: indisches Linsen-Blumenkohl-Dahl

Ihr Lieben,

ihr müsst wissen: Ich liebe indisches Essen!

Vorallem diese Variante hat es mir total angetan und schmeckt wie direkt von unserem Stamm-Inder!

Ich habe außerdem für dieses Curry eines meiner selbstgemachten Currypulver verwendet. Ich glaube die Anleitung hierfür muss ich euch auch mal zeigen!
Es wird aber sicherlich auch mit fertigem Currypulver - genauer Garam Masala - gut funktionieren. 



Ihr braucht:

- einen Blumenkohl
- 100 g rote Linsen
- 400g / 1 Dose gehackte Tomaten
- 2 Zwiebeln
- 500 ml Wasser
- ein Würfel Gemüsebrühe
- eine Tube Tomatenmark
- Korianderblätter
- Naturjogurt
- Salz, Pfeffer, Garam Masala

außerdem wird das Gericht mit Basmatireis angerichtet, nach Belieben kann auch noch mariniertes Hühnchenfleisch beigefügt werden.


Ich beginne immer mit der Vorbereitung des Gemüses. Hierfür wird der Blumenkohl von den Blättern befreit und die einzelnen Röschen in ein Sieb gegeben, um diese zu waschen. Die Linsen werden abgewogen, die Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten.

Außerdem bereite ich das Gericht immer in einem Bräter zu, ein großer Topf geht aber natürlich auch.

Wir starten, indem wir die Zwiebeln in dem Bräter glasig braten. Dann werden Salz, Pfeffer und ein Esslöffel Garam Masala hinzugefügt, einmal kurz mit den Zwiebeln zusammen braten, dann das Tomatenmark unterrühren und mit den gehackten Tomaten ablöschen.

Nun kommen die Linsen in den Bräter zu den Tomaten. Das Wasser nachgießen und einen Gemüsebrühwürfel hinzugeben.

Das Ganze darf nun für etwa 10 Minuten auf mittlerer Stufe kochen, in der Zeit bereite ich meinen Basmatireis nach Packungsangaben vor.

Nach 10 Minuten werden vorsichtig die Blumenkohlröschen in den Bräter gegeben. Sollte nicht genug Flüssigkeit in dem Bräter sein, damit die Röschen zumindest größtenteils bedeckt sind, kann gut noch Wasser nachgefüllt werden.

Dann kommt der Deckel drauf und das ganze darf kochen, bis Linsen und Blumenkohl nicht mehr fest sind.

Nun ist es an der Zeit unser Gericht abzuschmecken. Gegebenenfalls muss noch etwas nachgewürzt werden. Abhängig vom Geschmack kann auch noch etwas gemahlener Koriander und Kreuzkümmel zugefügt werden.

Dann wird der frische Koriander grob gehackt um ihn anschließend gemeinsam mit dem Naturjogurt über das angerichtete Essen zu geben.
 

Perfekt schmeckt das Ganze mit indischem Naan-Brot.


Probiert es aus und lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße,

Theresa

Dienstag, 18. April 2017

Snack: Hühnchenbrust mit Avocado

 Meine Lieben,

heute habe ich ein ganz einfaches und schnelles Gericht für einen kleineren Hunger.

Ich bin ja ein riesen großer Avocado- Fan. Wirklich. Ich LIEBE Avocado. Und ich bin gerade dabei mehr von ihr zu probieren. Und so kam mir dieses Rezept genau recht.



 Ihr braucht:

- 2 Hühnchenbrüste
- 1 Avocado
- 2 Safttomaten
- Piri-Piri Gewürzpulver





Die Hühnchenbrüste mit dem Piri- Piri-  Pulver marinieren und in das Fleisch einmassieren. Anschließend die Hühnchenbrüste in Alu- Folie einwickeln und für etwa 30 Minuten bei 200°C in den Backofen geben.

In der Zeit wird die Tomate in Scheiben geschnitten und die Avocado halbiert, entkernt, von der Schale gelöst und ebenfalls in Scheiben geschnitten. Anschließend etwas Zitrone drüber träufeln, damit die Avocado nicht braun wird.


Wenn das Hühnchen aus dem Ofen kommt, wird es vorsichtig fast komplett halbiert und mit den  Avocado- und Tomatenscheiben belegt.




Probiert es unbedingt aus und lasst mich wissen, wie ihr es fandet!

Liebe Grüße,

Theresa

Sonntag, 16. April 2017

Gebäck: Oreo- Cupcakes

Meine Lieben,

heute habe ich eine ganz besonders leckere Nascherei für euch!

Für den Geburtstag meines Liebsten neulich wollte ich etwas besonderes ausprobieren.
Als ich dann durch den Supermarkt schländerte, fiel mein Blick auf die leckeren Kekse und ich wusste, dass ich etwas mit ihnen ausprobieren möchten. 

Rezepte für Oreo-Cupcakes habe ich viele gefunden aber dieses hier hat mir besonders zugesagt.
Es verbirgt nämlich ein kleines Geheimnis.





Ihr braucht: 

- zwei Pakete Oreo- Kekse (insgesamt 24 Stück)
- 150 g Butter
- 100 g Zucker
- 150 g Mehl
- 2 Eier
- 1 TL Backpulver
- 3 EL Backkakao- Pulver
- Milch

- 150 g Frischkäse
- 50 g warme Butter (Zimmertemperatur)
- 250 g Puderzucker



Das Rezept ist für 12 Cupcake- Küchlein gedacht.

Zunächst werden Mehl, Backpulver und Backkakao in einer Schüssel gemischt und bei Seite gestellt.
Dann werden die Eier mit Butter und Zucker schön schaumig geschlagen. Nach und nach wird die Mehl- Mischung  hinzu gegegeben und verrührt. Ich messe Milch ungerne ab sondern gieße sie lieber hinzu während die Teigmasse gerührt wird. Es soll eine schöne homogene Masse entstehen.

Kommen wir zu den Oreo- Keksen. 12 Kekse werden vorsichtig mit einem Messer auseinander gelöst. Die Hälfte mit der Creme wird mit der Cremeseite nach oben in die bereitgestellten Förmchen gelegt. Die andere Hälfte legen wir zunächst zur Seite.

Die Teigmasse wird nun auf die 12 Cupcake- Förmchen verteilt und für etwa 20 Minuten bei 160°C in den Backofen gegeben.





Nachdem die Küchlein aus dem Backofen gekommen sind, müssen sie vollständig abkühlen.

In der Zeit werden die Zutaten für das Frosting gemischt. Dazu einfach den Frischkäse mit dem Puderzucker und der warmen Butter vermischen. Dann werden die verbliebenen Oreo- Keks- Deckel in einen Gefrierbeutel gegebn und mit einem Nudelholz zu Pulver zerkleinert.
Anschließend wird das Oreo- Pulver unter die Frischkäsemasse gehoben und in den Kühlschrank gestellt.

Wenn nun die Küchlein vollständig abgekühlt sind, wird die Frischkäsemasse in einen Spritzbeutel gegeben und auf die Küchlein gespritzt. Zu Letzt werden die verbliebenen 12 Oreo- Kekse in das Frosting gesteckt und Voilà, fertig sind die süßen Oreo- Cupcakes!

Probiert es aus und berichtet mir!

Liebe Grüße,

Theresa

Donnerstag, 13. April 2017

Rezept: Zucchiniauflauf mit Hack und Tomaten

Ihr Lieben,

heute habe ich ein simples Rezept für euch, das man super gut vorbereiten kann. Bei mir kommt es immer zum Einsatz, wenn ich nur eine kurze Mittagspause habe und keine Zeit für große Kochaktionen ist.



Ihr braucht:

- 3 Zucchini
- einige Cocktailtomaten
- 100 g Feta
- 250 g Rinderhackfleisch (oder auch gemischtes, nach Geschmack)
- 1 Zwiebel
- Tomatenmark
- 1 Dose gehackte Tomaten
- Gemüsebrühwürfel
- Salz & Pfeffer

- nach Belieben kann auch anderes Gemüse beigefügt werden



Die Zucchini wird in Scheiben geschnitten und in eine Pfanne mit Öl gegeben. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben und gemeinsam mit dem Hackfleisch anbraten.

Sobald das Hackfleisch durch ist,  wird in der Mitte der Pfanne eine Mulde geschaffen, worein das Tomatenmark gegeben wird. Hier gilt bei mir immer: Mehr ist mehr! :D

Anschließend die Dose gehackter Tomaten zugeben, mit dem Tomatenmark verrühren und etwas köcheln lassen. In der Zeit kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und den Gemüsebrühwürfel hineinbröseln.


Die Cocktailtomaten werden halbiert und zur Seite gelegt.

Der Pfanneninhalt kommt nun in eine ausreichend große Auflaufform. Die Tomaten und den geschnittenen oder gebröstelten Feta darüber streuen.

Anschließend kommt die Auflaufform für etwa 20 Minuten bei 200°C in den Backofen.

Fertig!


Probiert es doch auch aus!


Liebe Grüße,

Theresa




Dienstag, 11. April 2017

Gebäck: Rüblitorte

Ihr Lieben,

Ostern steht vor der Tür und passend dazu habe ich heute ein österliches Rezept für euch.

Ich liebe Rüblitorten, habe aber noch nie eine selbst gemacht. Das Rezept aus Mamas Dose mit losen Zetteln (von 'Luises Süppchen' über 'Waffelteig aus dem Kindergarten' bis hin zu 'Möhrensalat aus dem Felixbuch' ist in dieser Dose alles an Rezepten enthalten :D) hat mir aber gut gefallen und wurde deshalb direkt ausprobiert!



Ihr braucht:

- 450 g Möhren
- 250 g gemahlene Mandeln
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 250 g Zucker
- 6 Eier
- 1 TL Backpulver  
- eine Priese Salz
- etwas Orangenschalenabrieb

- 250 g Puderzucker
- etwas Wasser oder Zitronensaft
- Marzipanmöhrchen



Die Möhren müssen von ihrer Schale befreit und geraspelt werden (Achtung Finger sage ich da - mein einer Finger musste leider leiden!).
Zu den Möhrenraspeln kommen nun die geriebenen Mandeln und Haselnüsse, das Backpulver und der Abrieb einer Orange. Das ganze gut vermischen.

Die sechs Eier müssen getrennt werden. Das Eigelb mit dem Zucker schön schaumig schlagen und mit den Möhren mischen. Das Eiweiß wird anschließend vorsichtig untergehoben.

Ich habe für den Kuchen eine Herzspringform verwendet, jede ander Form geht natürlich auch! Wichtig ist, dass die Form gut eingefettet und mit Paniermehl bestreut wird. Anschließend die Teigmasse in die Form gießen.

Nun darf der Kuchen für etwa 40 Minuten bei 180°C in den Backofen.


Zum verzieren muss der Kuchen etwas abkühlen.
Für den Zuckerguss wird Puderzucker mit Flüssigkeit gemischt. Hier funktioniert quasi alles. Ihr könnt den Einlegesaft von Kirschen, Pfirsichen, Ananas nehmen oder auch Fruchtsaft wie Orangen- oder Zitronensaft. Wichtig ist die geringe Menge der Flüssigkeit, besser öfter Flüssigkeit nachgießen als dass der Guss zu flüssig wird.
Ich habe für den Kuchen ein Paket Puderzucker (also 250g) verwendet und ihn mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse angerührt.

Zu guter Letzt wird der Kuchen mit den Marzipanmöhren dekoriert und passt so ausgezeichnet auf  jeden Ostertisch!



Probiert es doch auch aus!

Liebe Grüße,

Theresa