Freitag, 21. Juli 2017

Rezept: Indisches Hühnchencurry mit Kartoffeln und Naan- Brot

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich ein wirklich leckeres indisches Curry für euch. Da zu jedem indischen Curry auch das Naan- Brot gehört, bekommt ihr auch dieses Rezept im Anschluss an das Curry- Rezept!

Nachdem ich einige Zeit anlässlich eines Schüleraustausches in einer indischen Gastfamilie verbracht habe, liebe ich indisches Essen. Die vielen verschiedenen Gewürze, das frische Gemüse, die intensiven Geschmacksrichtungen, all das liebe ich. Und dass man diese Gerichte so gut vorbereiten kann, ist im Alltag wirklich praktisch!

Außerdem macht mein Partner auch immer verschiedene Currypulver selbst, die natürlich deutlich besser und intensiver schmecken, als die bereits abgepackten aus dem Supermarkt.
Wenn ihr Interesse daran habt, werde ich auch dafür mal ein Post erstellen!


Für das Curry braucht ihr:

- 3 Hühnchenbrüste
- ca 250 g frische Kartoffeln
- 2 Zwiebeln
- 4 EL Tomatenmark
- 250 g passierte Tomaten
- 300 ml Gemüsebrühe
- Garam Masala
- nach Bedarf gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma
- frischen Koriander zum Anrichten


Zu Anfang werden die Kartoffeln geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten.

Die Zwiebeln werden zunächst fein gehackt, die Hühnchenbrüste in mundgerechte Stücke geschnitten. Beides wird zusammen mit etwas Öl oder Butter in einem Bräter oder großen Topf (ich bevorzuge immer den Bräter, das ist aber natürlich Geschmackssache!) angebraten. Die Gewürze inklusive Salz und Pfeffer hinzugeben (nachher kann es immernoch abgeschmeckt werden, ich verwende immer ein selbstgemachtes Currypulver) und gut verrühren. Das Tomatenmark kurz mitbraten und mit den passierten Tomaten 'ablöschen'.

Dann kommt die Gemüsebrühe hinzu. Dann dürfen die Kartoffeln mit in den Bräter. Sollte die Menge an Flüssigkeit nicht reichen, kann noch etwas Gemüsebrühe hinzugegeben werden.

Nun darf das Ganze etwa 20 Minuten mit Deckel auf mittlerer Stufe köcheln. Danach wird der Deckel abgenommen und die Hitze noch etwas weiter reduziert und das ganze ohne Deckel noch einmal etwa eine Stunde köcheln lassen, bis die Flüssigkeit schön eingedickt ist.

Nun wird noch einmal abgeschmeckt, aber eigentlich ist das Gericht nun servierfertig.

Damit wittmen wir uns nun dem Naan- Brot. Aufgrund der nicht gerade kurzen Zubereitungszeit empfehle ich euch den Teig schon vorzubreiten, während das Curry köchelt.


Für das Naan- Brot braucht ihr:

- 200 g Mehl, außerdem Mehl zum Kneten
- 1/2 TL Backpulver
- 1 TL Salz
- 50 ml Milch
- 30 g Butter
- 70 g Naturjogurt


Zunächst wird das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischt.
Die Butter wird zusammen mit der Milch in einem Topf erwärmt, nachdem die Butter geschmolzen ist, muss das Gemisch abkühlen.

In die Zutaten der Schüssel wird eine Mulde gemacht, worein der Naturjogurt gegeben wird. Anschließend wird das Milch- Butter- Gemisch hinzugegeben. Nun werden alle Zutaten zunächst in der Schüssel und später auf der Arbeitsplatte gut durchgeknetet, bis sie einen gleichmäßigen Teig ergeben.

Der Teig muss nun mindestens eine halbe Stunde ruhen, bevor er anschließend in vier Teile unterteilt wird.

Die vier Teile werden auf einer mit Mehl bestreuten Fläche so flach wie möglich ausgerollt und anschließend in einer beschichteten Pfanne, die zuvor auf dem Herd erhitzt wurde, ohne Öl in der Pfanne bei großer Hitze gebacken. Sobald die Unterseite goldgelb wird und sich auf dem Teig Blasen entwickeln, wird das Brot in der Pfanne gewendet.

Das Fladenartige Naan- Brot passt zu nahezu allen indischen Gerichten und sollte herrlich warm verzehrt werden.


Lasst mich wissen, wie euch das Rezept gefällt, probiert es aus und berichtet mir!

Theresa ♥

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